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Rasenberater.ch Hintergrundbild

Mechanische Bekämpfung

Oft können Unkräuter ohne chemische Bekämpfung zurückgedrängt werden.
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moderat
Ganze Vegetationszeit
Material & Arbeitsgeräte
  • Messer
  • Unkrautstecher
  • Vertikutiergerät

Unkräuter, die Blattrosetten bilden

Zum Beispiel Breitwegerich und Löwenzahn, aber auch horstbildende Ungräser wie einjährige Rispe oder Rohrschwingel.
  • Ausstechen
    Die einzelnen Pflanzen mit dem Messer ausstechen. Bei Pfahlwurzeln ausreichend tief arbeiten. Diese Bekämpfungsmethode eignet sich bei schwachem bis mässigem Unkrautbefall. Sind viele Unkräuter vorhanden, z.B. bei Gänseblümchen, wird die Arbeit eher mühsam.  
  • Nachsäen
    Nach dem Entfernen der Pflanzen musst du unbedingt die entstandenen Lücken nachsäen, damit sich nicht neue Unkräuter darin ansiedeln können.

Unkräuter, die kriechende Triebe bilden

Zum Beispiel Ehrenpreisarten, Weissklee, Straussgras, Lägerrispe
  • Ausreissen
    Die Triebe ausreissen oder ausrechen. Darauf achten, dass die Pflanzen und Triebe möglichst vollständig entfernt werden. Aus zurückgebliebenen Triebteilen regenerieren sich die Pflanzen schnell.
  • Nachsäen
    Nach dem Entfernen der Pflanzen und Triebe musst du unbedingt die entstandenen Lücken nachsäen, damit sich nicht neue Unkräuter darin ansiedeln können.

Unkräuter, die Knöllchen im Boden bilden

Zum Beispiel Sauerklee und Bermudagras
  • Keine manuelle Bekämpfung möglich
    Die Pflanzen bilden unterirdische Knöllchen, die nicht entfernt werden können, ausser man trägt den ganzen Boden ab. Bermudagras bildet zusätzlich zu den sichtbaren überirdischen Ausläufern auch unterirdische Triebe, die kaum entfernt werden können. Einzig durch mehrfaches Vertikutieren lassen sich die Pflanzen etwas zurückdrängen.